Liebe Berlinerinnen und Berliner,

herzlich willkommen auf meiner Homepage!

Ich möchte mich auf diesen Seiten bei Ihnen vorstellen, Ihnen von meinem politischen Engagement für unseren Bezirk berichten und mich mit Ihnen austauschen.

Seit 15 Jahren bin ich ehrenamtlich politisch engagiert, zunächst in Mariendorf als Vorsitzender der hiesigen SPD und seit zwei Jahren als Kreisvorsitzender der SPD Tempelhof-Schöneberg.

Im Jahr 2016 haben Sie mich in die Bezirksverordnetenversammlung Tempelhof-Schöneberg gewählt. Ausgestattet mit Ihrem Vertrauen vertrete ich meine Fraktion seitdem als wirtschaftspolitischer Sprecher sowie im Stadtentwicklungsausschuss als auch im Ausschuss für Eingaben und Beschwerden. Die größte Verantwortung allerdings trage ich als Vorsitzender des wichtigen Hauptausschusses, der finanzpolitische Fragen und alle zwei Jahre den Bezirkshaushalt berät.

 

In Mariendorf zuhause

Mein Zuhause, meine Heimat habe ich seit meinem 1. Lebensjahr in Mariendorf. Hier bin ich aufgewachsen zur Schule gegangen, habe Freunde gefunden, gemeinsam im Verein Sport getrieben. Hier kenne ich jeden Stein und Winkel. Deshalb liegt mir die Zukunft des Ortsteils besonders am Herzen. Ich möchte, dass Mariendorf, aber auch der Bezirk insgesamt ein lebenswertes Zuhause für alle Menschen ist, die hier leben.

Beruflich bin ich derzeit als Angestellter der Berliner Landesverwaltung tätig. Nach dem Abitur am Luise-Henriette-Gymnasium in Tempelhof habe ich zunächst ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (als Ersatz für den Wehrdienst) geleistet und dabei viel über ökologische Landwirtschaft, über nachhaltige Lieferketten und über die Vermarktung biologisch erzeugter Lebensmittel gelernt. Anschließend habe ich Volkswirtschaftslehre studiert und neben dem Studium erste Berufserfahrungen gesammelt. Nach dem Studium habe ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Mitglieder des Abgeordnetenhauses und des Deutschen Bundestages gearbeitet, bevor es mich in den Landesdienst zog. 

 

Was mich antreibt

Der wichtigste Grund, mich politisch zu engagieren, ist mein Wunsch nach Gerechtigkeit und Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Wir beobachten in der Welt gravierende Fehlentwicklungen wie den Klimawandel, der unseren Planeten bedroht, oder das Auseinanderdriften von Einkommen und Vermögen, das unsere Gesellschaft spaltet und neue Formen der Armut erzeugt. Diese Entwicklungen sind keine Naturgesetze, die wir akzeptieren müssen, sondern die Folge ständiger Verhandlungen und gesellschaftlicher Verständigungen zwischen Menschen. Einer Verständigung, in der allerdings nicht alle die gleiche Verhandlungsmacht haben, sondern oftmals Kapitalinteressen oder gesellschaftliche Privilegien zu starken Stimmen werden. Im Interesse der Demokratie dafür zu sorgen, dass alle Menschen gleichberechtigt mitentscheiden, ist mir ein wichtiger Ansporn.

Das 21. Jahrhundert bringt nicht nur Krisen, sondern vor allem auch Chancen mit sich. Bei der Digitalisierung werden wir sehen, ob und wie gut wir sie ergreifen können. Schon heute hat sich zum Beispiel das Arbeitsleben sehr verändert, die Grenzen zwischen Freizeit und Arbeit verschwimmen. Hier positive Entwicklungen wie das Entstehen innovativer und kreativer Start-ups zu fördern und dabei gleichzeitig den Schutz der ArbeitnehmerInnen und das Einhalten von Regeln durchzusetzen, wird immer wichtiger.

Die Corona-Pandemie zeigt einmal mehr, dass wir einen handlungsfähigen und starken Staat brauchen, um Lebensrisiken abzusichern und für soziale Gerechtigkeit zu sorgen. Ich setze mich mit Nachdruck dafür ein, die Daseinsvorsorge zu stärken und die öffentliche Infrastruktur auszubauen. Um nur ein Beispiel zu nennen: Auf dem Wohnungsmarkt sehen wir, dass ein freier Markt alleine nicht dafür sorgt, dass sich alle Menschen ein existenzielles Gut wie eine eigene Mietwohnung leisten können. Hier ist der Staat gefragt, schon bei der Genehmigung von Neubau auf bezahlbare Mieten zu achten und mit dem Wohnungsbestand der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum zu sichern.

 

Politik vor Ort

Als Bezirkspolitiker beschäftigen mich die konkreten Probleme und Herausforderungen vor Ort in Tempelhof-Schöneberg. Ich möchte diese Seiten gerne nutzen, Ihnen meine Arbeit vorzustellen und in einen Austausch darüber zu kommen. In einer ersten Rubrik "Mein Engagement in der BVV" habe ich Ihnen einige inhaltliche Initiativen zusammengestellt. In den nächsten Wochen werde ich auch meine Anfragen an das Bezirksamt und die erhaltenen Antworten ergänzen. Die zweite Rubrik "Presse" beinhaltet einige Auszüge aus der Berichterstattung über die Bezirkspolitik.
Im Lauf der kommenden Monate werden dann weitere Rubriken hinzukommen, in denen ich Ihnen zum Beispiel programmatische Texte oder Berichte aus den Ausschusssitzungen zum Nachlesen zur Verfügung stelle.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und freue mich sehr, wenn Sie die Gelegenheit ergreifen, auch direkt mit mir ins Gespräch zu kommen.

Ihr Lars Rauchfuß